DIE HÄNGE UND ANHÖHEN

Die Hänge und Anhöhen beiderseits des Annengrabens bestehen großteils aus Kalkgestein (“Schöcklkalk“), der früher die Grundlage für Kalkbrennerei bildete und heute noch in Steinbrüchen gewonnen wird. Kalk lässt Wasser von der Oberfläche durch die Klüfte ins Innere des Gesteins eindringen und erlaubt dort durch Lösungsprozesse die Bildung von Hohlräumen. Hiervon zeugen einige Höhlen im Gloggengraben, von denen die nach ihrem Entdecker benannte Luwig-Hammer-Höhle die größte ist. Alle Höhlen sind nur in Begleitung erfahrener Höhlenkundler zugänglich.

NATURDENKMÄLER

In der Gemeinde Weinitzen sind zwei stattliche Bäume als Naturdenkmäler geschützt.
Es sind dies:

eine Sommerlinde (Tilia platyphyllos)in Oberschöckl/Obere Mölten

und eine Stieleiche (Quercus robur) in Niederschöckl/Höf.

Beide Bäume sind über 100 Jahre alt und stellen
prägende Blickpunkte in der Landschaft dar.

DAS FEUCHTBIOTOP MÖLTEN

Nahe dem Ortsteil Mölten liegt am Oberschöcklbach ein unter Naturschutz stehendes rund 3 ha großes Feuchtgebiet, das seine Existenz einigen Quellaustritten verdankt. An schützenswerten Pflanzengesellschaften treten ein Erlenbruchwald und Schilfröhricht auf. In einem von Landwirtschaft und Siedlungstätigkeit stark geprägten Gebietsteil kommt einem Naturkleinod wie diesem besondere Bedeutung zu.

AUSSICHTSPUNKTE (MEHRERE STANDORTE)

Besonders von Hohenberg und von den Rücken im Osten des Gemeindegebietes bieten sich vielfach schöne Nah- und Fernblicke über die kontrastreiche Landschaft am steirischen Alpenrand bis hinein nach Graz sowie zum Schöckl. Eine Auswahl von diesen Standorten ist in der Karte eingetragen.

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