WETTERTURM IN NIEDERSCHÖCKL

Auf der flachen Kuppe südlich von Niederschöckl steht der 15 m hohe, wahrscheinlich im 19. Jahrhundert errichtete Wetterturm. Seine frühere  Funktion bestand darin, durch das Läuten von geweihten Glocken Hagelunwetter, wie sie am steirischen Alpenrand häufig auftreten, abzuwehren. Bemerkenswert ist die Lagebeziehung dieses Wetterturmes zu zwei anderen:

im Norden liegt außerhalb des Gemeindegebietes der ebenfalls gemauerte Wetterturm von Rinnegg, im Süden – knapp jenseits der Gemeindegrenze – der hölzerne von Schaftalberg. In annähernd gleichen Abständen von einander stehend bilden die drei eine fast gerade Linie.

KIRCHE ST. JOSEF IM WALDE

Dieser moderne Kirchenbau – eine Filialkirche der Pfarre Mariatrost – wurde 1974 geweiht und ersetzte eine in den 30er-Jahren des 20. Jhdt. erbaute kleine Kirche, die für die anwachsende Bevölkerung zu klein geworden war. Der langgestreckte Bau besitzt eine überdachte Vorhalle und ein Satteldach mit breiter Gaupe, die dem Innenraum Höhe und Helligkeit verleiht. Die Glocken im Turm wurden 1975 geweiht. 

HÜGELGRÄBER IN NIEDERSCHÖCKL

Südlich der Kirche St. Josef befindet sich im Waldgebiet des „Breitholzes“ ein aus 1,7 bis 2,5 m hohen und bis zu 25 m breiten Erdhügeln bestehendes Gräberfeld aus der Römerzeit. Die Grabhügel brachten trotz der Beschädigungen durch Raubgrabungen interessante archäologische Funde hervor und belegen die Besiedelung des Gemeindegebietes schon vor rund 2.000 Jahren.

KAPELLEN UND BILDSTÖCKE (MEHRERE STANDORTE)

Zur noch auf weiten Strecken bäuerlich geprägten Kulturlandschaft der Gemeinde gehören auch eine große Zahl von Wegkreuzen, Bildstöcken und Kapellen mit vielfach bemerkenswerten Gestaltungselementen wie Fresken und figürlichen Darstellungen.

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